Taipei – 25. August 2014 - Taiwans Festlandausschuss (MAC) sieht durch den kontrovers diskutierten Rücktritt von Chang Hsien-yao, des ehemaligen Vizedirektors des MAC, keine Beeinträchtigung der Kommunikation mit den Behörden des Festlandes .
Das MAC ist Taiwans wichtigste Behörde zur Gestaltung der Beziehungen mit dem Festland. Wie das MAC am Montag mitteilte, würden die Kommunikationsmechanismen mit der Behörde für Taiwanangelegenheiten des Festlandes weiterhin unbeeinträchtigt von dem Rücktritt sein.
Chang wurde vor gut einer Woche der Rücktritt nahegelegt, nachdem seine MAC-Tätigkeiten unter Verdacht gerieten. Zur Zeit wird überprüft, ob es Hinweise auf eine Weitergabe von Staatsgeheimnissen an das Festland gäbe. Chang selbst sieht sich als Opfer einer Betrugskampagne.
Der Ex-MAC-Vize Chang Hsien-yao berichtete heute zur Klärung der Vorwürfe der Weitergabe von Geheimnissen bei den Taiwanstraßen-Verhandlungen der Taipeier Staatsanwaltschaft und bezeichnete die Anschuldigungen als falsch.
Vor der Presse war Chang nicht bereit, gegenüber der Staatsanwaltschaft geäußerte Inhalte mitzuteilen, gab aber an, in dem Fall vollständig zu kooperieren.
Nach der Anhörung verwarf die Staatsanwaltschaft eine Untersuchungshaft gegen Chang und verhängte lediglich Reiseverbot gegen ihn.