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Taiwan sucht Zusammenarbeit mit kanadischer Firma zur Einhaltung von UN-Vereinbarungen

  • 25-08-2014
  • Editor


Taipei – 25. August 2014 - Taiwan plant eine Zusammenarbeit mit einer kanadischen Firma zur freiwilligen Überwachung der Auflagen zur Einhaltung maritimer Standards, wie in der Resolution der IMO der Vereinten Nationen festgelegt.


Wie die See- und Hafenbehörde von Taiwans Verkehrsministerium mitteilte, hätte man mit der kanadischen Firma Comart am Montag eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Die IMO, die Internationale Meeresorgansation der Vereinten Nationen, hatte im Jahr 2005 eine Resolution zur Regulierung der Schiffssicherheit und zum Schutz vor Umweltverschmutzung durch Schiffe erlassen.
Der Beitritt zur IMO ist für Taiwan wegen seiner fehlenden Mitgliedschaft in der UN nicht möglich. Wegen des Widerstandes aus China gegen die Teilnahme Taiwanischer Einrichtungen in den internationalen Gremien der Vereinten Nationen muss Taiwan daher den Umweg über eine Privatfirma gehen, um ebenfalls Ziele internationaler Abkommen  verfolgen zu können.


Die kandadische Firma Comart wird daher für Taiwan einen IMO-Beobachter zu einer Begutachtung einladen, sagte Direktor Chi Wen-jong von der See- und Hafenbehörde.
„Die besondere Eigenart der Taiwanstraßenbeziehungen machen es für uns schwierig, unseren Weg durch die internationale Gemeinschaft zu navigieren. Wir hoffen, durch diese maritime technische Zusammenarbeit mit Kanada dem Generalsekretär der IMO direkt die Ergebnisse übersenden zu können oder sein Büro zu informieren. Eventuell können wir auch über unsere Auslandsrepräsentanten und Presseveröffentlichungen die internationalen Organisationen über Taiwans Beitrag für den Erhalt der Meeresumwelt und unseren gutgemeinten Einsatz zu informieren“ sagte Chi Wen-jong.


Die 2005 von der IMO beschlossene Resolution soll ab 2016 verbindlich werden.



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