Taipei – 18.3.2014 – Das Außenministerium bemüht sich um Beteiligung an den internationalen Bemühungen gegen Landminen.
Fünf junge Taiwaner werden in Zusammenarbeit mit der Eden-Wohlfahrtsstiftung zur Teilnahme an einem Trainingsprogramm der "Mines Action Canada" gesendet werden. Danach können sie als Beobachter an der Konferenz in Mosambik in Afrika teilnehmen. Ende Juni findet in Mosambik die 3. Überprüfungskonferenz der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen statt.
Taiwan hat im Jahr 2013 die Räumung der taiwanischen, vor Chinas Küste liegenden Insel Kinmen von Landminen abgeschlossen.
Gemäß Ray Mou, Direktor der Abteilung für Nichtregierungsorganisationen des Außenministeriums, bemüht sich Taiwan als Mitglied der Internatonalen Gemeinschaft um die allgemeinen globalen Werte Frieden und Menschenrechte. Taiwan werde sich weiterhin um Beiteiligung an entsprechenden Konferenzen bemühen. Mou sagte:
"Das ist der erste Schritt. Über die Eden-Wohlfahrtsstiftung bereiten wird die Teilnahme an weiteren Internationalen Konferenzen vor, die Teilnahme an verschiedenen Konferenzen über Verbot und Räumung von Minen. Wir hoffen, die Kommunikation und den Austausch mit ihnen zu intensivieren."
Bisher haben 161 Staaten die Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen unterzeichnet und ratifiziert. Der Vertrag verbietet Einsatz, Produktion, Lagerung und Weitergabe solcher Minen und sieht deren Vernichtung vor.
Taiwan kann aufgrund politischer Schwierigkeiten vorerst nicht in die Konvention aufgenommen werden. Auch China ist kein Unterzeichneterstaat. Bei Unterzeichnung des Abkommens muss ein Land versprechen, keine Landminen zu Nutzen, zu lagern, herzustellen oder weiterzugeben.