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Außenministerium fordert von Japan Gerechtigkeit für ehemalige Zwangsprostituierte

  • 18-03-2014
  • Editor
Außenministerium fordert von Japan Gerechtigkeit für ehemalige Zwangsprostituierte
Präsident Ma Ying-jeou beim Besuch einer ehemaligen Taiwanischen Zwangsprostituierten im japanischen Heer am 18. Januar.

Taipei – 18.3.2014 – Taiwans Außenministerium wird sich weiterhin für Gerechtigkeit für Taiwans ehemalige Zwangsprostituierte im japanischen Heer einsetzen.

Außenamtssprecherin Anna Kao sagte dies heute auf eine kürzliche Aussage von Japans Premierminister Shinzo Abe. Abe hatte gesagt, dass Japan die Frage der sogenannten Trostfrauen betreffend die Kono-Stellungnahme nicht ändern werde. In der Kono-Stellungnahme vom Jahr 1993 hat Japan erstmals die Tatsache anerkannt, dass während des Zweiten Weltkriegs Frauen aus Asien zur Prostitution in Japans Heer gezwungen wurden.


Taiwans Außenamtssprecherin Anna Kao sagte heute, man hoffe sehr, dass Japan sich den Tatsachen der Geschichte stelle, eine vorausschauende und verantwortungsvolle Haltung einnehme und sich um freundschaftliche Beziehungen mit den Nachbarländern bemühe.
Außenamtssprecherin Anna Kao sagte: "Wir fordern eine offizielle Entschuldigung von Japan an die Opfer und eine offizielle Entschädigung der Opfer. Das Außenministerium wird weiterhin an diesem Standpunkt festhalten und die ehemaligen Zwangsprostituierten darin unterstützen, dass sie von Japan die ihnen zustehende Gerechtigkeit und Würde erfahren."

Präsident Ma Ying-jeou hatte gestern auf seiner Facebookseite geschrieben, er heiße Abes Aussage willkommen. Er hoffe, dass Japan seinen Standpunkt nicht nochmals ändere. Japan sollte als großes Land in Ostasien vermeiden, die historischen Wunden bei den Nachbarländern nochmals aufzureißen. Das Leid der ehemaligen Zwangsprostituierten könne nicht vergessen werden.

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