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Präsident spielt Auswirkungen von Politikskandal herunter

  • 29-08-2014
  • Editor
Präsident spielt Auswirkungen von Politikskandal herunter
Präsident Ma

Taipei – 29.8.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat heute die negativen Auswirkungen eines Skandal um die vermeintliche Weitergabe von Staatsgeheimnissen eines hohen taiwanischen Politikers heruntergespielt. Die Vorfälle bezeichnete er als „kleine Turbulenzen“ in den gegenseitigen Beziehungen. Der ehemalige Vize-Vorsitzende der Kabinettskommission für Festlandsangelegenheiten (MAC), Chang Hsien-yao, war Mitte August von seinem Amt zurückgetreten. Ihm wird die Weitergabe von Staatsgeheimnissen an Peking vorgeworfen.

Laut Präsident Ma würden die guten Beziehungen dadurch jedoch kaum beeinträchtigt: „Die Regierung der Republik China (Taiwan) misst den Beziehungen in der Taiwanstraße große Bedeutung bei, für die wir uns auch weiterhin einsetzen. Die Beziehungen müssen aber in einer effektiven, rechtmäßigen Weise ablaufen, die auf gegenseitigem Respekt beruht. Erst so werden sie für Taiwan und das taiwanische Volk von Vorteil sein.“

Der Vorfall um Chang Hsien-yao hatte Besorgnis ausgelöst, dass dadurch Verhandlungen zwischen beiden Ländern negativ beeinflusst werden könnten. Dies wurde von Präsident Ma heute jedoch wiederholt verneint. Wie er betonte, seien die gegenseitigen Beziehungen die besten seit 65 Jahren. In den letzten fünf Jahren seien ferner bereits 21 gemeinsame Abkommen unterzeichnet worden, so Präsident Ma Ying-jeou.

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