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Verdacht auf Insider-Trading beim Computerhersteller ACER – zwei Festnahmen

  • 19-03-2014
  • Editor



Taipei – 19. Oktober 2014 - Bei der Überprüfung von neun Angestellten des Computerherstellers ACER auf Insider-Handel wurden zwei der Befragten in Untersuchungshaft genommen. Die anderen sieben Mitarbeiter wurden gegen Kaution entlassen.

Etliche Manager des Computerherstellers werden verdächtigt, vor der öffentlichen Bekanntmachung einer Verlustmeldung ihre Aktienanteile an dem Unternehmen abgestoßen zu haben.

Sollten sie im Vorfeld von der schlechten Geschäftsentwicklung gewußt haben, hätten sie sich nach dem Wertpapiergesetz strafbar gemacht.

Ebenfalls im Visier der Staatsanwaltschaft ist ein für das Wertpapiergeschäft des Unternehmens verantwortliche Manager: Er soll die Aufforderung eines Vorgesetzen zum Verkauf von Anteilen kurz vor Rücktritt des früheren ACER-Geschäftsführers ausgeführt haben.

Die Auseinandersetzungen um die Verabschiedung des Dienstleistungshandelsabkommens in Taiwans Legislative und Zurückhaltung wegen des anstehenden zweitägigen Treffens der US FED Bank zur Politikausrichtung ihrer weiteren Schritte beim Zurückfahren ihrer Aufkäufe von Staatsanleihen prägten das Verhalten der Börsenteilnehmer am heutigen Tage.

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