Taipei – 19. Oktober 2014 - Ein Taipeier Bezirksgericht entschied heute am Mittwoch zu Gunsten von Parlamentssprecher Wang Jin-ping, der eine Klage gegen den Entzug seiner Parteimitgliedschaft bei der Regierungspartei Kuomintang (KMT) eingereicht hatte.
Wang wurde von der KMT nach Bekanntwerden seiner Einflußnahme in ein laufendes, hochkarätiges Gerichtsverfahren im letzten September dessen Parteimitgliedschaft entzogen.
In einer am Nachmittag veröffentlichten Mitteilung durch seinen Sekretär ließ Wang wissen, dass der Entscheid des Gerichtes dessen Anstrengungen bei der Gewährung von Demokratie und Rechststaatlichkeit, dem Schutz der Menschenrechte und der Verfahrensgerechtigkeit hervorhebe.
Wang Jin-ping sagte, dass das letzte halbe Jahr für ihn zutiefst verstörend und belastend gewesen sei. Er betonte, dass sich seine Gefühle für die Partei für ihn als langjähriges Parteimitglied nicht geändert hätten, er die Partei weiter unterstützte und er sich weiterhin voll für sie einsetze.
Angesichts der Schwankungen der internationalen Politik und Wirtschaft rief er erneut zur Einheit von Regierung und Opposition unter der Führung von Präsident Ma Ying-jeou auf, um sich um die nationale Wirtschaft und Politik zu kümmern und die Zuversicht der Bevölkerung zurück zu gewinnen.
Einer die Interessen der KMT vertretenden Anwälte nahm das Urteil mit Bestürzung und Bedauern entgegen und sagte, dass die Partei die Möglichkeiten einer Berufung überprüfen wolle.
Parlamentssprecher Wang Jin-ping behält KMT-Mitgliedschaft
- 19-03-2014
- Editor
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