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55 Personen wegen H7N9-Infektionsverdacht vorbeugend medikamentiert

  • 02-01-2014
  • Editor

Taipei – 2. Januar 2014 - Fünfundfünzig von 163 ermittelten Personen, die engeren Kontakt zu einem mit dem H7N9-Vogelgrippevirus infizierten Touristen vom Festland hatten, wurden wegen Infektionsverdacht vorbeugend medikamentiert. Dies teilte Taiwans Zentrale für Seuchenbekämpfung am Donnerstag mit.

Unter den Behandelten befanden sich auch drei Krankenpfleger, die auffällige Atemsymptome aufwiesen. Sie wurden veranlasst, sich im Hause aufzuhalten, es wurden aber bei ihnen keine Virenstränge nachgewiesen.

Der 86-jährige infizierte Tourist vom Festland kam am 17. Dezember nach Taiwan und wurde Heiligabend auf Lungenentzündung behandelt. Vor seiner Einlieferung in das Krankenhaus hatte er die Hauptsehenswürdigkeiten Taiwans in sieben Städten besucht. Sylvester wurde dann bei ihm die Infektion mit dem Vogelgrippevirus nachgewiesen. Der Mann befindet sich zur Zeit in einer ernsten aber stabilen Situation.

Die Zentrale für Seuchenbekämpfung riet Reisenden nach Festlandchina, sich von Geflügelmärkten mit lebenden Tieren fern zu halten.
Die erste Übertragung des Virus von einem Vogel auf einen Menschen wurde im März 2013 berichtet, der später einige Todesmeldungen folgten.
Laut WHO Berichten gäbe es aber bisher noch keinen Beweis für eine Mensch-zu-Mensch Übertragung.

Die Zahl der H7N9-Infektionen ist in China nach der Schließung von Frischfleischmärkten in einigen Städten in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. Bis Anfang November wurden 139 Personen infiziert, seit April verstarben daran 45 Personen.

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