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Cross-Strait-Gespräche über Warenhandelsabkommen beginnen wie geplant

  • 03-09-2014
  • Editor
Cross-Strait-Gespräche über Warenhandelsabkommen beginnen wie geplant
Vizeminister Cho Chichao


 Taipei  –  3. September  2014  -


Vizewirtschaftsminister Cho Shih-chao sagte, dass die Verhandlungen für ein Warenhandelsabkommen mit China wie geplant am 10. September in Taiwan begonnen würden.


Cho sagte am Mittwoch gegenüber Medienvertretern, dass die Handelsgespräche wegen politischer Differenzen nicht verzögert würden. Vor kurzem kam es zum Rücktritt des früheren Vizeministers von Taiwans Festlandausschuss (MAC), der unter Verdacht steht, Geheimnisse an China weitergeleitet zu haben.


Da sich fast 70% der Exportprodukte Taiwan und Südkoreas überlappten und Südkoreas Exportanteil nach China und auch der Marktanteil in China größer als der Taiwans sei, hoffe Minister Cho darauf, dass man das Abkommen vor dem Abschluss der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen Chinas mit Südkorea unterzeichnen könne.  Ferner hoffe er auf eine Vorzugsbehandlung, räumte aber ein, dass dies gegenwärtig schwer zu erreichen sein dürfte.


Cho sagte ferner, dass die Verhandlungen über das Handelsabkommen nicht von handelsexternen Faktoren beeinflusst werden sollten. Er wies darauf hin, dass nach Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen China und Südkorea Taiwan einen großen Teil an Aufträgen verlieren werde, die nur schwer wieder hereingeholt werden könnten.



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