Taipeh – 6. September 2014. Am heutigen Samstag haben die diesjährigen Asien-Pazifik-Kulturtage eröffnet. Das ganze Wochenende über stellen 19 Länder aus der Region im Huashan Kultur- und Kreativpark ihre traditionellen Bräuche zur Schau. Dazu gibt es für die Besucher auch landesübliche Speisen und traditionelle Aufführungen und Handwerksgegenstände zu sehen.
Hauptorganisator ist Taiwans Außenministerium, das Botschafter verschiedener diplomatischer Verbündeter, darunter Kiribati, Nauru, Palau und die Salomonen, zu dem Ereignis eingeladen hat. Darüber hinaus sind auch Gruppen aus Südkorea, Japan und den Philippinen vertreten.
Bei der Eröffnungszeremonie heute Nachmittag begrüßte Präsident Ma Ying-jeou die ausländischen Teilnehmer in verschiedenen Landessprachen. In seiner anschließenden Rede wies er darauf hin, dass Taiwans Verbindungen zu den Ländern aus der Asien-Pazifik-Region noch enger seien als jene zu Europa und Amerika. So hätten laut Ma im letzten Jahr zehn von elf Millionen Auslandsreisenden aus Taiwan Länder in der Asien-Pazifik-Region besucht. Ebenfalls sei ein Großteil von ausländischen Besuchern in Taiwan aus dieser Region gekommen.
Außerdem sagte der Präsident, dass es so viele Mischehen zwischen Taiwanern und Menschen aus Südostasien gebe wie nie zuvor in der Geschichte. Aus diesem Grund habe die Regierung mit Überlegungen begonnen, wie sie den Austausch mit diesen Ländern verstärken könne. Die vom Außenministerium organisierten Kulturtage sollen dabei laut Ma eine aktive Rolle spielen.