Taipeh – 6. September 2014. Zwischen Januar und Juli hat es insgesamt 833 Fälle von Bränden in Taiwan gegeben, so wenige wie noch nie. Dies geht aus heute vom Innenministerium veröffentlichten Statistiken hervor. Demnach sei die Anzahl der Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2013 um 0,6 Prozent gesunken. Jedoch kam auf jeden 10 000 Betroffenen etwa ein Toter, womit ein leichter Anstieg verzeichnet wurde.
In drei Vierteln (76,2 Prozent) aller Fälle handelte es sich bei den Feuerkatastrophen um Gebäudebrände. Bei den Hauptursachen standen vor allem Elektrogeräte als Brandherde im Mittelpunkt (30,3 Prozent). An zweiter Stelle folgte die absichtliche Brandlegung (14,8 Prozent) und an dritter Stelle standen durch Zigarettenstummel verursachte Brände (11,2 Prozent).
Laut Angaben des Innenministeriums arbeiteten zwischen Januar und Juli mehr als 28 000 Rettungskräfte für die Feuerwehr in Taiwan oder 7,1 Prozent mehr als noch im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Bei einer Gasexplosion in Kaohsiung Ende Juli, die 31 Menschen das Leben kostete, waren auch vier Feuerwehrleute bei den Rettungsarbeiten ums Leben gekommen.