Taipeh – 6. September 2014. Wie das Gericht des Landkreises Pingtung heute Nachmittag bekannt gegeben hat, ist Kuo Lie-cheng, einer der Hauptverdächtigen im Fall um gepanschte Speiseöle in Untersuchungshaft genommen worden. Das Gericht bestätigte damit den Verdacht der Ermittler, dass bei dem Mann Fluchtgefahr bestanden habe.
Zuvor war Kuo, dessen Firma für die Lieferung der fragwürdigen Öle an die Speiseölhersteller verantwortlich gewesen sein soll, noch gegen eine Kaution von 50 000 Taiwan-Dollar (umgerechnet etwa 1300 Euro) freigekommen. Umgehend nach seiner Freilassung hatte Kuo 860 000 Taiwan-Dollar von privaten Konten abgehoben, wodurch die Ermittler in dem Fall eine erhöhte Fluchtgefahr sahen.