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Lebensmittelbehörde sieht beschränktes Risiko nach Speiseölskandal

  • 06-09-2014
  • Editor
Lebensmittelbehörde sieht beschränktes Risiko nach Speiseölskandal
Pan Chih-kuan (li)

Taipeh – 6. September 2014. Der jüngste Lebensmittelskandal mit gepanschten Speiseölen hat bei Taiwans Verbrauchern für Verunsicherung gesorgt. Wie Taiwans Lebensmittelbehörde heute mitteilte, gehe man derzeit davon aus, dass die damit verbundenen Gesundheitsrisiken jedoch eingeschränkt seien. Zu diesem Schluss sei eine eigens einberufene Expertengruppe gestern gekommen.

Gründe seien sowohl die Kürze der Zeit, die sich die fraglichen Öle auf dem Markt befunden hätten sowie die insgesamt geringe Menge, die von Verbrauchern konsumiert worden sei. Allerdings seien für eine endgültige Bewertung der möglichen Gesundheitsrisiken noch weitere Untersuchungen nötig.

Pan Chih-kuan von der Lebensmittelbehörde sagte dazu: „In Taiwan werden jedes Jahr 850 000 Tonnen an Speiseöl verzehrt, von den fraglichen Ölen sind 645 Tonnen auf den Markt gelangt. Wenn man sich dieses Verhältnis anschaut, sieht man, wie das gesundheitliche Risiko einzuschätzen ist. Ich denke jeder kann sich die Zahl selbst vorstellen.“

Weiter sagte Pan, dass die Lebensmittelbehörde in den letzten vier Jahren über 50 000 Proben von Speiseölen untersucht habe. Dabei seien 99 Prozent aller Fälle ordnungsgemäß gewesen. Zugleich betonte der Leiter der Behörde, Yeh Ming-kung, dass man Lebensmittelpanscher und –fälscher hart bestrafen werde.

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