Taipei – 8. September 2014 - Wegen des Speiseölskandals rechnet Taiwans Wirtschaftsministerium mit rückläufigen Umsätzen im Restaurantgewerbe.
235 Direktabnehmer kauften das minderwertige Öl der Chang Guann Co. und belieferten damit knapp 1000 Geschäfte und Gaststätten.
Chan Guann ist ein Hersteller von Schmalz, Margarine und Backfett, dem nachgewiesen wurde, Öl geliefert zu haben, welches von Dritten illegal recycelte Materialien wie Küchenaltöl und Nebenprodukte von lederverarbeitenden Unternehmen enthielt.
Die Geschäfte des Groß- und Einzelhandels dürften nur begrenzt beeinträchtigt werden, da die Verbraucher keinen Kaufverzicht verfolgen sondern lediglich auf andere Marken wechseln würden.
Auch gut etablierte Unternehmen sind von dem Vorfall betroffen.
Premierminister Jiang Yih-hua versprach ein strenges Vorgehen gegen die illegalen Machenschaften. Ungeachtet der Tatsache, dass das recycelte Speiseöl den Gesundheitsvorschriften entsprach, sei die Verwendung dessen ein Gesetzesverstoß, sagte Kabinettssprecher Sun Lih-chyun unter Bezug auf den Premierminister.
Lebensmittelskandal wird Restaurants treffen
- 08-09-2014
- Editor
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