Taipei – 20.3.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat heute betont, dass das 2010 mit China abgeschlossene wirtschaftliche Rahmenabkommen (ECFA) Taiwan aus seiner Isolation befreit habe. Es sei daher das einflussreichste der 21 Abkommen, die seit seit seinem Amtsantritt zwischen beiden Seiten unterzeichnet worden sind. Er machte seine Angaben heute im Rahmen einer Konferenz zum Thema Reformen in China.
Die Bedeutung des ECFA-Abkommens stellte er wie folgt heraus: „Taiwan belegt als Handelsnation weltweit Platz 18 und unter den 21 APEC-Staaten gehören wir zu den besten zehn. Wenn wir mit anderen Staaten Handel betreiben möchten, dann begrüßen das die Menschen. Aber wenn es um die Unterzeichnung von Abkommen geht, dann zögern sie. Nach der Unterzeichnung des ECFA-Abkommens haben wir auch mit Neuseeland und Singapur Wirtschaftsabkommen und mit Japan ein Investitionsabkommen unterzeichnet. Dadurch konnten wir uns zum ersten Mal aus der diplomatischen Isolation lösen und unsere internationale Präsenz ausweiten.“
Wie Ma weiter deutlich machte, sei auch Taiwans Teilnahme an der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) wichtig für den Austausch Taiwans mit der internationalen Gemeinschaft. Dies habe unter anderem auch die Unterzeichnung eines Fischereiabkommens mit Japan befördert, so Taiwans Präsident.