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Vogelgrippe: Taiwan warnt vor Reisen nach Schanghai

  • 04-01-2014
  • Editor

Taipeh – 4. Janaur 2014. Taiwans Rat für Festlandsangelegenheiten (MAC) hat am Samstag eine Reisewarnung der Stufe Gelb für Schanghai ausgestellt. Gestern war bestätigt worden, dass in der chinesischen Stadt eine weitere Person am H7N9-Vogelgrippevirus erkrankt ist.

Der Rat hat seine Epidemiereisewarnung für Schanghai damit auf die Stufe 2 angehoben. Die gleiche Stufe hat er im vergangenen Jahr auch für die chinesischen Provinzen Guangdong, Zhejiang und Jiangsu ausgegeben, nachdem dort Erkrankungen am Vogelgrippevirus an Menschen bestätigt worden waren. Der Rat rief Reisende zu besonderen Vorsichtmaßnahmen mit Blick auf ihre Gesundheit und ihre Sicherheit auf, falls Reisen nach Schanghai unumgänglich sein sollten.

Von dem neuen Vogelgrippefall ist ein 86 Jahre alter Mann betroffen. Damit liegt die Zahl der bestätigten H7N9-Fälle in China seit Mitte Oktober bei 13, darunter fünf in Zhejiang, fünf in Guangdong, zwei in Hongkong und einer in Schanghai, wie Taiwans Epidemiekontrollzentrum (CDC) am Samstag mitteilte.

Seit dem 31. März 2013 sind 147 Fälle in China und Hongkong bekannt geworden, in denen Menschen an dem H7N9-Virus erkrankt sind. 48 der Patienten sind verstorben, so das Zentrum. In Taiwan konnten bisher zwei importierte Fälle des Virus bestätigt werden.

Bei einem handelte es sich um einen taiwanischen Geschäftsmann, der sich im April auf einer Reise in die Provinz Jiangsu angesteckt hatte. Im anderen Fall war ein chinesischer Tourist betroffen, der am 17. Dezember nach Taipeh gekommen ist und dort seit dem 24. Dezember im Krankenhaus behandelt wird, so das CDC.

Der Rat für Festlandsangelegenheiten rief Taiwans Bürger dazu auf, bei Reisen in die Gefahrengebiete den direkten Kontakt mit Vögeln und Geflüge zu vermeiden, regelmäßig die Hände zu waschen und einen Mundschutz zu tragen. Falls Reisende Symptome wie Fieber und Husten entwickeln, sollten sie nach ihrer Rückkehr nach Taiwan umgehend einen Arzt aufsuchen, so der Rat.

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