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Nach Speiseölskandal: Umweltamt inspiziert Nachtmärkte

  • 15-09-2014
  • Editor
Nach Speiseölskandal: Umweltamt inspiziert Nachtmärkte
Nachtmarkt

Taipeh – 15. September 2014. Um den weiteren Umlauf von gebrauchten Speiseölen zu kontrollieren, hat das Umweltamt heute mit einer Großinspektion der Nachtmärkte begonnen. Laut Informationen des Amts sei in Taiwan in der Vergangenheit der Verbleib von durchschnittlich 30 000 Tonnen an Altöl im Jahr ungeklärt geblieben. Über einen zweigleisigen Ansatz von Reinigungsgruppen sowie legalen Reinigungsstellen wolle man nun verhindern, dass das Altöl in die Lebensmittelkette gelangt.

Nach der Ausweitung des Skandals um minderwertige Speiseöle waren Mängel am Kontrollsystem von Altöl in Taiwan zu Tage getreten. Bereits in der vergangenen Woche hat das Umweltamt darum neue Entsorge- und Recyclevorschriften für private sowie nichtgewerbliche Verbraucher erlassen. Über die großflächige Inspektion von Nachtmärkten und Restaurants erhofft man sich nun, den Umlauf von Altölen in ganz Taiwan kontrollieren zu können.

Liu Jui-hsiang vom Umweltamt sagte: „Wir verfolgen ein einziges Ziel und das besteht darin, den Umlauf von gebrauchten Speiseölen in die richtigen Bahnen zu lenken. Und derer gibt es nur zwei: entweder man gibt die Öle bei unseren Reinigungsgruppen ab oder man entsorgt sie bei einer der legalen Reinigungsstellen. Somit unterliegt das Öl der Kontrolle des Umweltamts und wird keine Spuren in der Umgebung hinterlassen.“

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