Taipeh – 16. September 2014. Taiwans Militärflugzeuge haben heute Notlandungen und Starts auf einer Autobahn geübt. Der Drill war Teil der diesjährigen Han Kuang-Militärübungen, bei der ein Angriff auf die Landebahnen der Luftwaffenstützpunkte simuliert wurde. Der Abschnitt „Minhsiung“ der Autobahn Nr. 1 im südlichen Landkreis Chiayi ist als Notfalllandebahn im Kriegsfall vorgesehen.
An der heutigen Übung waren alle drei Arten von Kampfjets beteiligt, über die Taiwan verfügt: ein F-16 A/B-Kampfjet, eine Mirage 2000-5 sowie ein Indigenous Defensive Fighter (IDF). Darüber hinaus führten auch ein Aufklärungsflugzeug und verschiedene Helikoptermodelle Starts und Landungen auf der Autobahn durch.
Der für die Übung zuständige Luftwaffen-Offizier Hung Kuang-ming sagte: „Unsere Logistik war perfekt und darum konnten wir die Kampfbereitschaft schnell wiederherstellen. Außerdem konnten wir bestätigen, dass alle Flugzeugtypen auf der Notfalllandebahn landen und starten konnten. Die Versorgungstruppen haben zudem dafür gesorgt, die Jets innerhalb kürzester Zeit wieder kampffähig zu machen.“
Bei früheren Militärübungen waren bereits andere Streckenabschnitte der Autobahn Nr. 1 als Notfalllandebahnen genutzt worden. Die heutigen Drills waren Bestandteil der zweiten Phase der diesjährigen „Han Kuang 30“-Militärübungen, die noch bis zum 19. September andauern werden.