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Erster Fall von Denguefieber in Hauptstadt Taipei

  • 19-09-2014
  • Editor
Erster Fall von Denguefieber in Hauptstadt Taipei
Pestizide versprüht

Taipei – 19.9.2014 – In der Hauptstadt Taipei im Norden Taiwans ist der erste Fall von Denguefieber registriert worden. Dies hat die Gesundheitsbehörde der Stadt Taipei heute bekanntgegeben. Bisher war das Denguefieber in diesem Jahr fast ausschließlich in der Region um die südtaiwanische Stadt Kaohsiung aufgetreten.

Bei dem Erkrankten handele es sich nach offiziellen Angaben um einen Schüler, der in einem nördlichen Bezirk Taipeis wohne, aber im Südosten der Stadt zur Schule gehe. Nach einem Schulausflug habe er über Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen geklagt. Der Fall sei demnach bereits gestern bestätigt worden. Die Stadtregierung Taipei hat nun eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich um Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung der Krankheit kümmern soll. Auch wurden in zwei Taipeier Stadtbezirken Pestizide gegen Mücken versprüht.

Wie das Krankheitskontrollamt kürzlich mitgeteilt hatte, gehe man derzeit von einer Hochphase der von Stechmücken übertragenen Viruserkrankung zwischen September und Oktober aus. Bis zum Jahresende könnten die Krankheitsfälle ferner von derzeit rund 2.200 auf bis zu 5.000 ansteigen, so die Prognose der Behörde. Derart viele Fälle seien demnach seit 2002 nicht mehr in Taiwan registriert worden. Der Großteil der Erkrankungsfälle des Denguefiebers verläuft in der Regel mild.

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