Taipei – 6. Januar 2014 - Präsident Ma Ying-jeou sprach sich für den Abschluss eines Steuerabkommens mit Irland zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung aus.
Präsident Ma machte seine Äußerungen am Montag gegenüber einer Parlamentariergruppe aus Irland.
Taiwans Präsident wies auf die engen Beziehungen zwischen der Republik China - Taiwans offizielle Bezeichnung - mit Irland hin, die trotz der Abwesenheit von diplomatischen Beziehungen bestehen.
Laut Präsident Ma sollte das Abkommen möglichst schnell zum Abschluss gebracht werden, um den beiderseitigen Handels und die Wirtschaftsbeziehungen zu verbessern.
„Wir hoffen, dass Taiwan mit Irland ein Abkommen zur Vermeidung doppelter Besteuerung mit Irland schließen kann, damit Investoren und Geschäftsleute beider Seiten es vermeiden können, zweifach besteuert zu werden. Dies wird hilfreich für Investitionen unserer Geschäftswelt in Irland sein.“
Der Präsident sagte, dass Irland bereits 2009 den Bürgern Taiwans die visumsfreie Einreise gewährte und beide Seiten Abkommen über Arbeiturlaubsaufenthalte und der gegenseitigen Anerkennung der Führerscheine geschlossen hätten.
Desweiteren wies Präsident Ma auf die Resolution des Europaparlaments zur Aufnahme von Gesprächen über ein Handelsabkommen mit Taiwan hin. Laut der Untersuchung einer dänischen Denkfabrik könnte sich dadurch der bilaterale Handel um 10 Mrd. EUR erhöhen.