Taipei – 6. Januar 2014 - Taiwans Repräsentant in den USA, King Pu-tsung, rief zu einem parteiübergreifenden Konsens zur Beseitigung protektionistischer Handelsbestimmungen auf. King brachte seine Aussage vor dem Parlament zum Ausdruck.
King Pu-tsung wies auf den hohen Einsatz von Taiwans US-Repräsentanz hin, die zur Förderung des Beitritts zum Transpazifischen Partnerschaftsabkommen (TPP) eine Sonderarbeitsgruppe gegründet habe.
Der Schlüssel zum Beitritt in das TPP liege im Abbau von Handelsbarrieren für ausländische Produkte, Taiwan müsse dabei weitere Anstrengungen unternehmen, für die die Unterstützung aller benötigt werde, sagte King Pu-tsung vor Parlamentsvertretern der Kommissionen für Auslandsangelegenheiten und der nationalen Verteidigung.
„Ich betone dabei besonders die Zusammenarbeit mit der Opposition. Um im Inland einige den Freihandel behindernde Barrieren abzubauen, braucht man einen parteiübergreifenden Konsens in einer Reihe von Punkten. Unser Vertretungsbüro hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt die sich bereits dutzende Male getroffen hat. Doch neben diesen Treffen benötigen wir auch konkrete Unterstützung aus dem Inland, denn wenn wir mit Leuten in Kontakt kommen, müssen wir ihnen erklären, dass wir bereit dazu sind und ernsthafte feste Absichten haben. Doch im Inland gibt es weiterhin eine Reihe von protektionistischen Handelsbarrieren.“
Das TPP wurde von der USA initiiert und umfasst mittlerweile 11 Länder aus der pazifischen Region, darunter neben den USA noch Japan, Australien, Peru,Chile, Kanada , Singapur und weitere Länder, die bereits über die Gestaltung des Freihandelsabkommen diskutieren.
Taiwan wolle bis Juli die Vorbereitungen zu den TPP-Beitrittsgesprächen abgeschlossen haben, sagte Taiwans US-Repräsentant King Pu-tsung.
Neben dem angestrebten Handelsabkommen wolle Taiwan auch die Möglichkeit zur Teilnahme an militärischen Übungen überlegen. Dies solle insbesondere Maßnahmen zum Katastrophenschutz betreffen, sagte King.