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DPP entschuldigt sich für Wahlkampfbemerkungen

  • 22-03-2014
  • Editor

Taipeh – 22. März 2014. Taiwans größte Oppositionspartei DPP und ihr Vorsitzender Su Tseng-chang haben sich dafür entschuldigt, bei Aufrtitten bei den Studentenprotesten in und um das Parlamentsgebäude in Wahlkampfrhetorik verfallen zu sein.

Auf seiner Facebook-Seite entschuldigte sich Su am späten Freitag Abend persönlich dafür, dass er die Gelegenheit dazu genutzt habe, um seine Unterstützung für den DPP-Bürgermeisterkandidaten der Stadt Taichung auszudrücken. Es habe sich um einen „Versprecher“ gehandelt. Su hatte sich an die von der DPP mobilisierte Menge vor dem Parlamentsgebäude gewandt, um den Studenten seine Solidarität zu bekunden. Darüber hinaus hat Su die Inhaber von öffentlichen Ämtern seiner Partei dazu aufgerufen, abwechselnd zusammen mit den Protestierenden außerhalb des Parlaments zu sitzen.

Die DPP hat das Dienstleistungsabkommen mit China seit dessen Unterzeichnung im Juni 2013 als negativ für Taiwans Wirtschaft kritisiert. Die Einmischung der Partei in öffentliche Proteste gegen das Abkommen wird jedoch sowohl von teilnehmenden Studenten als auch Beobachtern mit Skepsis gesehen. Die Studenten, die sich selbst “Bewegung zur Besetzung von Taiwans Parlament” nennen, sind auf Distanz zu den Parteien bedacht. Sie kritisierten am Freitag die Zurschaustellung von Wahlkampfparolen und –materialen der DPP um das Parlamentsgebäude.

Die DPP hat ihre Parteimitglieder später dazu aufgerufen, keine Fahnen oder Westen mit sich zu führen, die auf individuelle Kandidaten hinweisen. Die nächsten Lokalwahlen in Taiwan sind für den 29. November angesetzt.

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