Taipei – 24.9.2014 – Aus Sicherheitsbedenken habe man alle Angestellten im öffentlichen Dienst bereits angewiesen, zur Übertragung vertraulicher Informationen nicht den in Taiwan beliebten Instant-Messenger „Line“ zu verwenden. Dies hatte Premierminister Jiang Yi-huah gestern im Parlament mitgeteilt.
Lee Hsiang-chou, Chef der Nationalen Sicherheitsbehörde, machte heute ferner deutlich, dass innerhalb seiner Behörde keine Smartphones verwendet würden und man lediglich über SMS in Kontakt stehe. Solange Bedenken hinsichtlich der Informationssicherheit von Line nicht vollständig ausgeräumt werden könnten, so Lee weiter, würde man den Dienst auch weiterhin nicht verwenden.
Auch die Nationale Polizeibehörde gab an, dass der Instant-Messenger Line von den Angestellten zwar zur privaten Kommunikation genutzt würde, jedoch nicht in dienstlichen Angelegenheiten. Nachdem man bereits zu Jahresbeginn auf Sicherheitsprobleme des Dienstes aufmerksam geworden sei, habe man alle Angestellten angewiesen, in vertraulichen Fragen auf den Messenger-Dienst zu verzichten, so Generaldirektor Wang Cho-Chiun.