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Spionageverdacht: Untersuchungen zu Xiaomi eingeleitet

  • 25-09-2014
  • Editor

Taipei – 25.9.2014 – Man prüfe derzeit, ob in Handys des chinesischen Herstellers Xiaomi Spionagefunktionen stecken. Diese Angaben machte Chang San-cheng, Minister für Wissenschaft und Technologie, am heutigen Donnerstag. Zuletzt war der verdacht aufgetaucht, dass die Handys private Daten der Nutzer ungefragt an Server in China weitersenden.

Chang sagte zu den aktuellen Überprüfungen der Nationalen Telekommunikationsbehörde (NCC): „Laut NCC laufen die Untersuchungen bisher recht reibungslos, sodass innerhalb von drei Monaten Ergebnisse dazu vorliegen werden, ob die Handys private Informationen versenden. Das sollte kein großes Problem sein.“

Nach Bekanntwerden des Spionageverdachts gegen Xiaomi hatte Premierminister Jiang Yi-huah bereits kürzlich mitgeteilt, dass man nach Veröffentlichung der Ergebnisse entscheiden werde, ob Angestellte im öffentlichen Dienst in Zukunft Handys des chinesischen Herstellers verwenden dürfen oder nicht.

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