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Präsident Ma hofft auf Beteiligung im Südchinesischen Meer

  • 25-09-2014
  • Editor
Präsident Ma hofft auf Beteiligung im Südchinesischen Meer
Präsident Ma

Taipei – 25.9.2014 – Er habe die Hoffnung, dass Taiwan in die Lösung des Konflikts um Hoheitsrechte im Südchinesischen Meer einbezogen werde. Diese Angaben machte Präsident Ma Ying-jeou heute bei einem Treffen mit Raymond Burghardt, dem Vorsitzenden des Amerikanischen Instituts in Taiwan (AIT).

Laut Präsident Ma gebe es im Südchinesischen Meer eine Vielzahl an Inseln, Riffen und Bänken. Daher betreffe die Lösung des Konflikts nicht nur ein Recht allein: „Die Frage betrifft zwar auf der einen Seite das Seerecht, auf der anderen Seite aber bezüglich Hoheitsgebieten auch das Völkerrecht. Alleine mithilfe des Seerechts kann das Problem also nicht gelöst werden. Wir sollten die Frage daher aus einem weiteren Blickwinkel betrachten und uns auf die Erfahrungen im Ostchinesischen Meer berufen. Wir hoffen, dass sich die Republik China (Taiwan) in Zukunft an der Lösung von Problemen im Südchinesischen Meer beteiligen kann.“

Wie Präsident Ma ferner betonte, verwalte Taiwan zur Zeit die Taiping-Insel, die größte der Spratly-Inseln, einer Inselgruppe im Südchinesischen Meer, die zugleich von verschiedenen Ländern der Region beansprucht werden. Auf der Insel kümmere man sich um den Erhalt des dortigen Hafens und der Landebahn, und hege keine Absichten einer Ausweitung der eigenen Präsenz auf der Insel.

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