Taipeh – 30. September 2014. Das Zentrum für Zeitgenössische Taiwan-Forschung an der Universität Tübingen ist der Ko-Preisträger des diesjährigen taiwanisch-französischen Kulturpreises. Die Verleihung hat am Montag im Institut de France in Paris stattgefunden. Das Zentrum teilt sich den Preis mit der französischen Musikmesse Midem.
In seiner Laudatio betonte Taiwans stellvertretender Kulturminster George Hsu das Festhalten an gemeinsamen demokratischen und kulturellen Werten in Taiwan und Frankreich. Gunter Schubert, der Direktor des Taiwan-Forschungszentrums, sagte, dass man in der Zukunft langfristige Forschungspläne umsetzen wolle, um die Sichtbarkeit der Taiwan-Forschung in Europa zu erhöhen.
Das Zentrum für Zeitgenössische Taiwan-Forschung (ERCCT) an der Universität Tübingen wurde im Jahr 2008 eröffnet. Dort soll der akademische Austausch junger Wissenschaftler beider Seiten vertieft werden. In den vergangenen Jahren wurden dort bereits mehrere Publikationen mit Taiwanbezug herausgegeben. Seit 2009 veranstaltet das Zentrum dort zudem ein jährliches Filmfest mit Dokumentationen aus Taiwan.