Taipeh – 30. September 2014. Mehrere diplomatische Verbündete der Republik China (Taiwan) haben sich bei der gestrigen Sitzung der UN-Vollversammlung für eine stärkere Teilnahme des Landes in den Vereinten Nationen ausgesprochen. UN-Vertreter aus Sao Tome und Principe, Swasiland, Burkina Faso, St. Vincent und den Grenadinen sowie St. Kitts und Nevis riefen zudem zu einer Wiederaufnahme der Republik China in die UN auf.
Bei den Diskussionen auf der gestrigen Sitzung kamen 33 Staatschefs und -vertreter zu Wort. Der Premierminister von Sao Tome und Principe Gabriel Arcanjo Ferreira Da Costa begrüßte in seiner Rede die friedliche Entwicklung der Taiwan-China-Beziehungen. Zudem sprach er sich inbesondere für eine Aufnahme Taiwans in die UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) auf.
Auch der Premierminister von Swasiland Barnabas Sibusiso Dlamini sowie Burkina Fasos Außenminister Djibrill Ypene Bassole unterstützten Taiwans Teilnahme in Organisationen und Gruppen im Rahmen der Vereinten Nationen. St. Kitts und Nevis-Außenminister Patrice Nisbett bedankte sich für Taiwans Hilfen während der vergangenen 31 Jahre und rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, Taiwan eine bedeutsame Rolle in den UN-Organisationen zukommen zu lassen.
Die Republik China (Taiwan) ist seit dem Jahr 1971 nicht mehr in den Vereinten Nationen vertreten. Ihren damaligen UN-Sitz hält seitdem die Volksrepublik China inne.