Taipei – 8. Januar 2014 - Die Integration in regionale Handelsblöcke bezeichnete Präsident Ma Ying-jeou als entscheidenden Schritt für Taiwan.
Präsident Ma machte seine Aussage bei einem Treffen des Ständigen Ausschusses der Kuomintang Partei (KMT), bei dem Maßnahmen zur weiteren Liberalisierung der Wirtschaft u. A. durch Freihandelszonen besprochen wurden.
Präsident Ma wies bei der Gelegenheit auf die bereits mit Neuseeland und Singapur unterzeichneten Freihandelsabkommen hin. Taiwan habe ferner mit Japan ein Investitionsschutzabkommen geschlossen und die Gespräche mit den USA über ein Handels- und Investitionsrahmenabkommen , dem TIFA , mit den USA wieder aufgenommen.
Der auf die 12 Mitgliedsländern der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) entfallende Anteil von Taiwans Handelsvolumen betrage 36% , ferner deckten sich 57% von Taiwans Außenhandelsvolumen mit den Exporten der 16 Mitgliedsländer des südostasiatischen Freihandelsabkommens RCEP. Sollte Taiwan nicht seine regionale Wirtschaftsintegration beschleunigen, müsste es mit fallenden Marktanteilen rechnen, sagte Präsident Ma.
Festlandchina sei zwar nach wie vor Taiwans wichtigster Außenhandelsparnter, der auf das Festland entfallende Exportanteil sei aber wegen der von der Regierung forcierten regionalen Differenzierung leicht gesunken, teilte Taiwans Präsident mit.
Der internationale Wettbewerb sei hart sagte Ma, es sei schwer wieder aufzuholen,wenn man dabei an den Rand gedrängt und zurück fallen würde. Ein beschleunigter Abschluss des Dienstleistungsabkommen mit Festlandchina und Handelsabkommen mit anderen Ländern und Regionen seien daher für Taiwan der einzige Weg, um in diesem Wettbewerb zu bestehen.