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Kein Überschwappen der Streikwelle auf Universitäten

  • 24-03-2014
  • Editor


Taipei – 24. März 2014 - Der Unterricht an Taiwans Colleges und Hochschulen verlief nahezu normal. Dies trotz der Unterzeichnung einer Petition durch mehr als 40 Studentengruppen, die landesweit für einen Streik zur Unterstützung des Widerstandes gegen das Dienstleistungshandelsabkommen aufrufen. Sie kritisieren dabei die mangelnde Transparenz bei den Verhandlungen des Abkommens mit Beijing.


 Die Leiterin der Studentenvertretung der Nationalen Taiwan Universität (NTU) rief am Montag die Studentenschaft dazu auf, dem Unterricht fern zu bleiben und die Demonstranten zu unterstützen.
„Wir hoffen, das unsere gemeinsamen Anstrengungen mehr Leute zur Teilnahme an der Bewegung anziehen können und diese stärker machen. Wir wollen auf die Regierung Druck machen, um eine positive Antwort zu bekommen.“


NTU Generalsekretär Lin Dar-der teilte allerdings nicht die Meinung der Stundentenvertreterin. Er sah in einem Fernbleiben des Unterrichts nicht den besten Weg zur Lösung von Problemen.
„Wir wollen das Recht der Studenten auf Ausbildung im Einklang mit vom Erziehungsministerium vorgegeben Bestimmungen gewährleisten. Wir respektieren aber die Entscheidung einzelner Studenten und Lehrer, Ort und Zeitpunkt ihres Unterrichts zu ändern, wenn die Vorbedingunen erfüllt sind.“


Wie die NTU-Leitung mitteilte, würde der Unterricht gegenwärtig in normalen Bahnen verlaufen, zu einer signifikanten Abnahme der anwesenden Studenten sei es nicht gekommen.



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