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Präsident Ma sagt Ebola-Region Hilfe zu

  • 09-10-2014
  • Editor
Präsident Ma sagt Ebola-Region Hilfe zu
Ma (re) und Compaore

Taipei – 9.10.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat Taiwans diplomatischen Verbündeten Hilfe im Kampf gegen Ebola zugesagt. Er machte seine Angaben bei einem Treffen mit Blaise Compaore, dem Präsidenten von Burkina Faso, der heute mit militärischen Ehren in Taipei empfangen wurde.

Auch Burkina Faso, einem diplomatischen Verbündeten der Republik China (Taiwan), sagte Präsident Ma seine Hilfe zu: „In den Epidemiegebieten Ihrer Nachbarländer sind die Vorbereitungsmaßnahmen bereits angelaufen. Wir bieten zunächst über unsere Botschaft vor Ort finanzielle Unterstützung an und kaufen damit Ausrüstung, um die Präventionsarbeit zu verstärken. In diesem Bereich sind wir also gerne bereit, weiter mit Ihrem Land zu kooperieren, um der Ausbreitung von Ebola vorzubeugen.“

Wie Präsident Ma weiter mitteilte, werde Taiwan im Kampf gegen Ebola eine Million US-Dollar an Hilfsgeldern und 100.000 Schutzanzüge bereitstellen. Zudem werde man ein weiteres Mal medizinisches Personal in die Region entsenden, um die internationale Präventionsarbeit vor Ort zu unterstützen.

Am Rande des Treffens äußerte sich Ma Ying-jeou auch zu einem Bildungsprojekt, das seit einiger Zeit mit taiwanischer Hilfe in Burkina Faso durchgeführt wird. Da das westafrikanische Land mit Strommangel zu kämpfen habe, statte man Schulkinder vor Ort mit Solarleuchten aus, damit diese auch bei Dunkelheit lernen könnten. Die Hilfsgelder für das Projekt, das bereits erste Früchte getragen habe, werde man auf zwei Millionen Euro aufstocken, so Präsident Ma.

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