Taipei – 25.3.2014 – Gemäß dem Taiwan Wirtschaftsforschungsinstitut wirken sich etwas optimistischere globale Wirtschaftsaussichten auch auf Taiwan aus. Die gegenwärtigen Proteste gegen das Dienstleistungsabkommen mit China zeigten bisher wenig Auswirkungen, so Gordon Sun, Leiter des Prognosezentrums des Taiwan Wirtschaftsforschungsinstituts:
"Gemäß unseren Untersuchungsergebnissen zeigte dies noch keine Auswirkungen. Was Taiwans Börse betrifft, sind eigentlich nur geringe Schwankungen zu erkennen, die mit der internationalen Situation in Zusammenhang stehen. Die Untersuchungsergebnisse zeigten noch keine größeren Auswirkungen."
Der Vorsitzende des Taiwan Wirtschaftsforschungsinstituts, David Hong, sagte, vor dem Hintergrund einer sich stabilisierenden internationalen Wirtschaftslage seien Taiwans Exporte in den ersten zwei Monaten des Jahres etwas angestiegen. Die Situation in der Ukraine und die Ungewissheit durch das Zurückfahren der QE-Politik der USA wirkten sich im ersten Quartal negativ aus. Produktion, Einzelhandel und Gastronomie behielten ihren leichten Wachstumskurs jedoch bei. Dies weise auf einen verhältnismäßig lebhaften Inlandsmarkt hin. Agrar- und Industrierohmaterialien, Verbraucherprodukte und Import von Kapitalgütern seien jedoch zurückgegangen. Die Auswirkungen auf das Industriewachstum müsse man weiterhin beobachten, so Hong.