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Wirtschaftsministerium: Milliardenverluste durch Speiseölskandal

  • 14-10-2014
  • Editor
Wirtschaftsministerium: Milliardenverluste durch Speiseölskandal
Minister Duh (li)

Taipeh – 14. Oktober 2014. Nach dem neuesten Speiseölskandal rechnet das Wirtschaftsministerium mit hohen finanziellen Verlusten für die Lebensmittelbranche. Laut Wirtschaftsminister Woody Duh werde der Umsatz in der Branche dieses Jahr um bis zu 12,4 Milliarden Taiwan-Dollar (322 Millionen Euro) zurückgehen.

Da die Lebensmittelbranche hauptsächlich den einheimischen Markt bediene, werde sich der Schaden für den Außenhandel in Grenzen halten. Allerdings habe der Ruf der Händler gelitten, so der Minister. Außerdem räumte Duh ein, dass der Schaden von Importverboten gegen 253 Unternehmen, die verschmutzte Speiseöle der Firma Chang Guann verwendet haben, schwer einzuschätzen sei. Allerdings würden bereits Verhandlungen mit den fraglichen Ländern geführt.

Unterdessen gab Taiwans Statistikamt (DGBAS) bekannt, dass mögliche Auswirkungen des Skandals auf das Wirtschaftswachstum nur schwer vorhersagbar seien. Da bei der Wirtschaftsentwicklung viele Faktoren eine Rolle spielen würden, ließe sich nicht eindeutig sagen, ob Veränderungen im Verkauf von Lebensmitteln mit den aktuellen Problemen der Lebensmittelsicherheit zusammen hingen, so das Amt.

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