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Hohe Strafzahlungen gegen Lebensmittelfälscher verhängt

  • 14-10-2014
  • Editor
Hohe Strafzahlungen gegen Lebensmittelfälscher verhängt
Behördensprecherin Chiang Yu-mei

Taipeh – 14. Oktober 2014. Im neuesten Fall des Lebensmittelskandals um gepanschte Speiseöle sind hohe Strafen gegen betroffene Firmen verhängt worden. Taiwans Zulassungsbehörde für Lebens- und Arzneimittel veröffentlichte heute Vormittag eine erste Namensliste.

Demnach muss die Firma Cheng I für die Verwendung gesundheitsschädlicher Stoffe und Lebensmittelfälschung bis zu 50 Millionen Taiwan-Dollar (1,3 Millionen Euro) Strafe zahlen. Zudem muss der Betrieb bis auf weiteres seine Pforten schließen. Gegen mehrere Zuliefererfirmen wurden Zahlungen von jeweils 30 Millionen Taiwan-Dollar (780 000 Euro) verhängt. Sie müssen die Herstellung für sechs Monate einstellen.

Abgesehen von den Strafen hat die Zulassungsbehörde auch verstärkte Grenzkontrollen angekündigt. Wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte, sei der Import von Schweineölen aus Hongkong und Vietnam bereits gänzlich verboten worden. Importe der Öle aus anderen Ländern würden strengstens untersucht.

Zudem hat die Behörde heute Abend eine Liste von insgesamt 342 Produkten veröffentlicht, die vorsorglich von den Regalen geräumt werden müssen. Darunter sind vor allem verschiedene Backwaren, bei denen die fraglichen Öle verwendet worden sein sollen. Für Morgen kündigte die Behörde großflächige Inspektionen an.

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