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Großer Lebensmittelhändler unter Betrugsverdacht

  • 15-10-2014
  • Editor
Großer Lebensmittelhändler unter Betrugsverdacht
Neuer Verdacht

Taipei – 15.10.2014 – Die aktuelle Lebensmittelkrise in Taiwan um unreine Speiseöle reißt nicht ab. Wegen Verstößen beim Import von Rohmaterialien hat Taiwans Lebensmittelbehörde heute bei einem großen Lebensmittelhändler eine Erklärung eingefordert. Im Verdacht stehen durch die Firma „Namchow“ importierte Produkte wie Rindertalg, Kokosöl und Palmöl.

Laut Angaben von Chiang Yu-mei von der Lebensmittelbehörde habe die Firma seit 2013 mehrere Lieferungen an Rindertalg erhalten, bei der Zollbehörde jedoch nur einen Teil der Lieferungen angegeben. Diese Gesetzwidrigkeiten hätten nun den Verdacht geweckt, dass Namchow womöglich auch industrielle Öle dazu verwendet habe, diese für den menschlichen Gebrauch weiterzuverarbeiten.

Chiang Yu-mei verurteilte das Umgehen von Kontrollen scharf: „Lebensmittel-Rohstoffe, die in unser Land importiert werden, müssen unsere Kontrollen durchlaufen. Wer diese versucht zu umgehen, der weckt bei allen Menschen und der Regierung Zweifel am Sinn und Zweck dieses Vorgehens. Deshalb sage ich ist dieses Verhalten nicht hinnehmbar.“

Unterdessen ist das in Verdacht geratene Unternehmen von den Behörden im Landkreis Taoyuan heute bereits angewiesen worden, mehr als 120 seiner Produkte präventiv von den Regalen zu nehmen, darunter Margarine sowie Gebäck- und Eiswaren.

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