Taipei – 25.3.2014 – Chinesische Investitionen werden gemäß Taiwans Wirtschaftsminister genau geprüft werden. Wirtschaftsminister Chang Chia-juch machte diese Angaben heute bei einem Radiointerview.
Chang äußerte Betroffenheit über die Besetzung des Parlaments und Stürmung des Kabinetts aus Protest gegen das Dienstleistungsabkommen mit China. Chang sagte, die Regierung habe alle Punkte des Dienstleistungsabkommens genau geprüft. Es seien eingehende Ministerien übergreifende Besprechungen erfolgt. Chang sagte, die Inhalte des Abkommens seien kein Problem. Das Problem sei, dass Viele immer noch Bedenken über das Abkommen haben.
Wirtschaftsminister Chang fügte hinzu, Investitionen aus China werden auch nach der Öffnung geprüft werden: "Es ist nicht so, dass die festlandchinesischen Unternehmen nach der Öffnung des Handels mit Dienstleistungen beliebig nach Taiwan kommen können. Es wird vorher von der Investitionskommission und anderen zuständigen Stellen geprüft werden. Es wird geprüft werden, ob Bedenken die Nationale Sicherheit betreffend bestehen, ob es ungewöhnliche Kapitalbewegungen gibt. Nach der Einrichtung werden sie auch weiterhin verwaltet und geprüft werden."
Wirtschaftsminister Chang Chia-juch fügte hinzu, das Abkommen sei noch nicht in Kraft und man könne noch nicht genau einschätzen, ob chinesische Unternehmen in Taiwan investieren wollten. Falls sich die Auswirkungen auf bestimmte Bereiche Taiwans jedoch als zu groß herausstellen sollten, könne das Abkommen nach drei Jahren revidiert werden.