Taipei – 25.3.2014 – Vertreter von Regierungs- und Oppositionsfraktionen haben bei Beratungen über das weitere Vorgehen beim Dienstleistungsabkommen keine Einigung erzielt. Parlamentspräsident Wang Jin-pyng hat heute Nachmittag Vertreter von Regierungs- und Oppositionsfraktionen zu Beratungen eingeladen, um die festgefahrene Situation über das Dienstleistungsabkommen mit China zu lösen. Es wurde jedoch laut Wang bei den etwa zweistündigen Gesprächen kein Konsens erzielt.
Parlamentspräsident Wang Jin-pyng sagte, die einzelnen Parteien machten ihren jeweiligen Standpunkt über das Prüfungsverfahren des Dienstleistungsabkommens deutlich. Sie erklärten sich auch bereit, diese Angelegenheit nochmals zu überprüfen. Er werde zu gegebener Zeit erneut Gespräche einberufen. Es gebe jedoch im Moment noch keinen Zeitplan.
Auf die Frage, ob er mit den Studenten sprechen werde, die das Parlament besetzten antwortete Parlamentspräsident Wang Jin-pyng, dies sei eine spätere Angelegenheit.