Taipeh – 20. Oktober 2014. Präsident Ma Ying-jeou hat heute dazu aufgerufen, Hindernisse im Handel mit China abzubauen und Taiwan geschlossen nach außen zu vertreten. Diese Angaben machte der Präsident in seiner Rede zum Konferenzauftakt der Kommission für Angelegenheiten der Überseetaiwaner.
Wie aus Statistiken hervorgehe, habe sich Taiwans Wirtschaft laut Ma zwar schon in vielen Bereichen erholt. Trotzdem werde die Regierung ihre Anstrengungen darauf richten, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes aufrecht zu erhalten. Allerdings gebe es im Land unterschiedliche Meinungen zum Handel mit China. In dieser Frage müsse nach Meinung von Präsident Ma ein Konsens erzielt werden, damit Handelshindernisse abgebaut und ein Umfeld für gerechten Wettbewerb geschaffen werden könnten.
Ma sagte: „Wir sind zur Offenheit bereit und zum Meinungsaustauch mit allen, die einen anderen Standpunkt vertreten. Wir hoffen aber auch, dass alle vernünftig und friedlich bleiben. Denn Taiwan steht vielen internationalen Herausforderungen gegenüber. Wenn Vorurteile bestehen bleiben und keine einheitliche Sichtweise erzielt werden kann, dann ist das ein Wettbewerbsnachteil für Taiwan.“