Taipeh – 21. Oktober 2014. Präsident Ma Ying-jeou hat heute eine hochrangige Sicherheitskonferenz zur Vorbeugung einer Ebola-Epidemie in Taiwan einberufen. Auf der Konferenz sollten die Vorbeugemaßnahmen der Regierung gegen das tödliche Virus einer Untersuchung unterzogen werden. Präsident Ma sagte, dass alle betreffenden Abteilungen für den Notfall vorbereitet seien. Die Bevölkerung rief Ma zu mehr Wachsamkeit auf, für Panik gebe es jedoch keinen Anlass.
Der Präsident wies darauf hin, dass sowohl eine Ausweitung von Hygienehinweisen bei der Ausreise sowie Quarantänemaßnahmen bei der Einreise nach Taiwan zu den Maßnahmen der Regierung gegen Ebola zählen würden. Außerdem gebe es neben einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit auch vorbereitende Schulungen in Taiwan.
Wie Präsident Ma weiter mitteilte, werde die Regierung über Kontakte zum US-Seuchenkontrollzentrum und zu verschiedenen Nichtregierungsorganisationen ihre Bereitschaft zur Teilnahme an internationalen Hilfsmaßnahmen verbreiten. Damit sowie durch die Spenden von Ausrüstung zur Seuchenbekämpfung und Hilfsgeldern in Höhe von 100 000 US-Dollar solle Taiwans unterstützende Rolle unterstrichen werden.