Taipei – 10.1.2014 – Taiwans Rat für Festlandsangelegenheiten (MAC) hat am Donnerstag für Chinas Hauptstadt Peking eine Reisewarnung der Stufe 2 ausgegeben. Am Tag zuvor war bekannt geworden, dass eine Kanadierin nach einem Aufenthalt in Peking an der H5N1-Vogelgrippe gestorben war.
Bei Reisen nach Peking sollten die Menschen besondere Vorsicht walten lassen, so die Angaben des MAC. Dabei solle der direkte Kontakt mit Vögeln und Geflügel vermieden werden. Zudem wurden Reisende angeregt, sich häufig die Hände zu waschen, keine Tauben zu füttern und von ungekochten Fleisch- und Eierspeisen abzusehen. Beim Auftreten von Symptomen wie Husten oder Fieber sollten sie noch vor Ort einen Arzt aufsuchen.
Laut Angaben von Kanadas Gesundheitsministerin Rona Ambrose, sei die betroffene Kanadierin die erste Patientin gewesen, die innerhalb Nordamerikas an dieser Form der Vogelgrippe gestorben sei. Sie erklärte weiter, dass der Virus durch den direkten Kontakt mit Vögeln übertragen werden könne und rasch ein schweres Krankheitsbild verursache. 60 % der Fälle verliefen demnach tödlich. Es gebe jedoch keine Hinweise, dass sich der Virus auch von Mensch zu Mensch übertrage, so Kanadas Gesundheitsministerin Ambrose.