Taipei – 24. Oktober 2014 –
Verunsichert oder vorsichtig, je nach Blickwinkel, zeigten sich die Börsenakteure in Taiwan am letzten Börsentag der Woche.
Der erste Fall von Ebola in New York und Befürchtungen eines negativen Einflusses auf die Börsenentwicklung an der Wall Street und eine erneute Anordnung zur Räumung weiterer Lebensmittelprodukte im Rahmen des Ölskandals führten zum Verkauf von Blue Chip Aktien, so der Analyst Stan Chang von Hua Nan Securities.
Der Aktienindex Taiex gab um knapp 1% oder 85 Punkte auf 8646 Punkte leicht über dem Tagestief von 8629 Punkten nach. Das Tageshoch wurde bei 8750 Punkten erreicht. Der Handel war allerdings sehr schwach, das Handelsvolumen betrug lediglich 2,2 Mrd. USD.
Das Börsenschwergewicht TSMC fiel trotz der Meldung eines Rekordgewinns im 3. Quartal um knapp 1,6%, die Leitaktie des Elektroniksektors, der Auftragsfertiger Honhai Precision gab um gut 1% nach.
Flachbildschirmhersteller AU Optronics verlor 2,7%, gegen das Unternehmen wurde wegen Preisabsprachen von einem US-Gericht eine Geldstrafe von 24 Mio. USD verhängt.
Auch Aktien der Lebensmittelindustrie verloren überdurchschnittlich. Analyst Stan Chang sah die lokale Börse als technisch anfällig und hielt ein baldiges Testen der 8500 Punkte-Marke für möglich.
Er rechnet für den Fall allerdings mit kursstützenden Maßnahmen durch staatlich verwaltete Pensionsfonds.
Schwache Börse nach unsicheren Vorgaben
- 24-10-2014
- Editor
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