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Meldungen von Weitergabe militärischer Geheimnisse an China unwahr

  • 24-10-2014
  • Editor



Taipei – 24. Oktober 2014 –

Taiwans Verteidigungsministerium verneinte am Freitag Medienmeldungen, die von einem Verkauf von militärischen Geheimnissen durch Offizielle des Militärs an Festlandchina berichteten. Auch klassifizierte Informationen zu US-amerikanischer Waffentechnik sollen laut Medienberichten weitergegeben worden sein.

Das Verteidigungsministerium bezeichnete die Behauptungen in einer Stellungnahme als unwahr.

Das Ministerium räumte zwar ein, dass innerhalb der letzten drei Jahre 14 mit China zusammenhängende Spionagefälle vorfielen, davon wären aber 12 bereits in einem sehr frühen Stadium  aufgedeckt worden. Klassifizierte Informationen über militärische Ausrüstung seien nicht weitergegeben worden.

In der US-amerikanischen Defense News wurde am 11. Oktober von einem Verkauf von Militärgeheimnissen durch taiwanische Militärs berichtet. Dabei sollen auch Informationen über Raketenabwehrtechnologie wie der Patriot-3 und PAC-2-Systeme übermittelt worden sein.

Auch das lokale, chinesischsprachige Boulevard-Blatt Apple Daily zitierte diese Nachricht und berichtete von hochrangigen Armeeoffiziellen, die für China spionieren sollen.

Das Verteidigungsministerium berichtete, dass China einerseits durch Kontaktaufnahme über in China operierende taiwanische Geschäftsleute als Mittelsmänner versuche, taiwanische Militäroffiziere für die Spionage zu gewinnen. Die zweite Methode sei es, durch Vergabe von Geschenken oder Auslandsreisen für Familienmitgliedern von ehemaligen oder noch aktiven hohen Militärs eine engere Beziehung herzustellen, um später nach militärischen Informationen zu fragen.

Das Ministerium versicherte, seine Anstrengungen bei der Ausbildung des Militärpersonals  zu Vorsichtsmaßnahmen gegen Spionage vom Festland fortführen zu wollen.  

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