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Verteidigungsminister Yen: Kein Kommentar zur Abwerbung chinesischer Studenten als Spione

  • 29-10-2014
  • Editor
Verteidigungsminister Yen: Kein Kommentar zur Abwerbung chinesischer Studenten als Spione
Verteidigungsminister Yen

Taipei – 29.10.2014 – Er wolle den Bericht, dass Taiwan chinesische Studenten als Spione rekrutiere, nicht kommentieren. Diese Angaben machte Verteidigungsminister Yen Ming am heutigen Mittwoch im Parlament. Zuvor hatte am Montag Chinas „Global Times“ Fotos und Namen dreier vermeintlicher Spione aus Taiwan veröffentlicht. Im Anschluss berichteten taiwanische Medien, bei den drei Taiwanern handele es sich um Beamte aus dem Militärnachrichtendienst.

Zwar wollte Verteidigungsminister Yen den chinesischen Medienbericht nicht direkt kommentieren. Er machte jedoch deutlich, dass sein Ministerium die akademische Freiheit respektiere. Der Militärnachrichtendienst sei ferner dafür verantwortlich, im Einklang mit den Bedürfnissen der nationalen Sicherheit Informationen zu sammeln. Man werde jedoch laut Yen die Methoden überprüfen, mit denen Informationen gesammelt werden.

Bereits zu Wochenbeginn hatte die nationale Sicherheitsbehörde geleugnet, in Universitäten chinesische Studenten anzuwerben, um diese später als Spione einzusetzen. Man habe sich nie in den akademischen Austausch zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße eingemischt, so die Behörde.

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