Taipeh – 3. November 2014. Taiwans Zivilluftfahrtbehörde (CAA) hat Vorwürfe im Falle des Flugzeugabsturzes in Penghu zurückgewiesen. Bei dem Absturz einer TransAsia-Maschine am 23. Juli waren 48 Menschen ums Leben gekommen. Einem Bericht der Tageszeitung „China Times“ nach sei der Unfall dadurch verursacht worden, dass die Fluglotsen keine genauen Angaben zu den Wetterbedingungen an die Piloten weitergegeben hätten.
Der stellvertretende Direktor der Luftfahrtbehörde Lee Wan-li bezweifelte die Richtigkeit des in dem Bericht der Zeitung wiedergegebenen Kommunikationsablaufs bis zu dem Absturz. Auch Verkehrsminister Yeh Kuang-shih bezeichnete die Vorwürfe der Zeitung als falsch. Weder Lee noch Minister Yeh machten mit Hinweis auf die noch laufenden Untersuchungen weitere Angaben.
Die „China Times“ berichtete, dass der Tower des Flughafens keine Angaben zu den schlechten Sichtverhältnissen an die Piloten weitergegeben habe, nachdem diese zu einer manuellen Landung angesetzt hätten. In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte die Luftfahrtbehörde, dass eine manuelle Landung unter einer bestimmten Höhe außerhalb des Einflussbereiches des Towerpersonals liege.
Die Wetterbedingungen seien aufgrund von Taifun Matmo zwar nicht ideal gewesen. Allerdings seien die Mindestanforderungen für eine Landung erfüllt worden, so die Behörde.