close
RTI DeutschRTI App herunterladen
öffnen
:::

Reisewarnung für chinesische Provinz Jiangsu erhöht

  • 03-11-2014
  • Editor
Reisewarnung für chinesische Provinz Jiangsu erhöht
Chou Jih-haw

Taipeh – 3. November 2014. Taiwans Seuchenkontrollzentrum (CDC) hat seine Reisewarnung für die chinesische Provinz Jiangsu erhöht, nachdem die Infektion einer Patientin mit dem H7N9-Vogelgrippevirus bestätigt werden konnte. Die nun geltende „Warnstufe 2“ rät Reisenden zu höchster Vorsicht und der Ergreifung von Schutzmaßnahmen. Jiangsu ist neben Peking und der Autonomen Region Xinjiang damit die dritte Region in China, für die das Seuchenkontrollzentrum eine Reisewarnung der Stufe 2 ausgegeben hat.

Nach Angaben des stellvertretenden Direktors des Zentrums Chou Jih-haw handle es sich bei dem nun bestätigten Fall um eine 58-jährige Frau. Zwei Wochen nachdem sie ein lebendes Huhn gekauft und auf einem tradtitionellen Markt schlachten ließ, habe sie grippeähnliche Symptome entwickelt. Die Frau befinde sich in medizinischer Behandlung, allerdings sei ihre Situation kritisch, so Chou.

Abgesehen von Peking, Xinjiang und Jiangsu gilt für alle weiteren chinesischen Städte und Provinzen (mit Ausnahme von Hongkong und Macau) weiterhin die Warnstufe 1. Das Seuchenkontrollzentrum warnt Chinareisende vor direktem Kontakt mit Vögeln oder Geflügel, dem Verzehr von ungekochtem Fleisch und Eiern sowie dem Füttern von Wildvögeln. Außerdem sollten die Hände regelmäßig gewaschen und bei ersten Anzeichen von Symptomen wie Fieber oder Husten ein Arzt aufgesucht werden.

Kommentare

Aktuell in dieser Rubrikmehr