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Präsident Ma zur Freihandelszone Asien-Pazifik

  • 05-11-2014
  • Editor
Präsident Ma zur Freihandelszone Asien-Pazifik
Präsident Ma

Taipei – 5.11.2014 – Taiwan würde einer Freihandelszone Asien-Pazifik (FTAAP) nicht fernbleiben, wenn diese auf dem kommenden APEC-Gipfel in Peking zustande käme. So die Angaben von Präsident Ma Ying-jeou vom heutigen Mittwoch. Gespräche über eine solche Freihandelszone sollen eines der Kernthemen auf dem anstehenden Gipfel darstellen.

Wie Ma deutlich machte, gingen 70 % von Taiwans Exporten in solche Länder, die der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) und der Regionalen Umfassenden Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) angehören. Daher sei ein derartiges Freihandelsabkommen auch für Taiwan von überaus großer Bedeutung: „Ein APEC-Freihandelsabkommen ist zur Zeit natürlich noch nicht ausgestaltet. Unser ehemaliger Vizepräsident Siew nimmt aber an der Jahresversammlung der APEC teil, daher haben wir die Gelegenheit, uns an dem Abkommen zu beteiligen. Wir werden diesem nicht fernbleiben. Da sich unser Wirtschaftswachstum zu 70 % auf Exporte stützt, dürfen wir keine Gelegenheiten auslassen.“

Während China nicht in die Verhandlungen der TPP eingeschlossen ist, fehlen die USA bei den Gesprächen zur RCEP. Man geht jedoch davon aus, dass eine Freihandelszone Asien-Pazifik der APEC-Staaten, denen auch Taiwan angehört, vor allem China Handelsvorzüge gewähren würde.

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