Taipeh – 10. November 2014. Im Falle des Dioxinverdachts in Speiseölen der Firma Ting Hsin hat die Zulassungsbehörde für Lebens- und Arzneimittel nach ersten Tests heute vorläufig Entwarnung gegeben. Nach Behördenangaben seien die Hälfte der 20 Proben von Ölprodukten des Konzerns von der Staatlichen Cheng Kung-Universität (NCKU) negativ auf den Krebs erregenden Stoff getestet worden.
Im Lebensmittelskandal um die Speiseöle war zunächst bekannt geworden, dass in allen der getesteten Produkte aus Vietnam importiertes Tierfutteröl verarbeitet worden war. Später kam der Vedacht auf die Dioxinhaltigkeit des Importöls hinzu. Dahingehend hätten laut der Zulassungsbehörde bei den bisher getesteten Proben jedoch keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden können.
Nach Angaben von Lee Chung-chang, dem Direktor des universitären Untersuchungszentrums, hätten die Schnelluntersuchungen ergeben, dass sich die Dioxin- und PCB-Gehalte der Proben innerhalb der Grenzwerte befunden hätten. Tiefergehende Untersuchungen seien nicht nötig. Nach Abschluss der Untersuchungen werde das Zentrum laut Lee einen Bericht an die Zulassungsbehörde weitergeben. Deren Leiterin Chiang Yu-mei hat frühestens für morgen eine Erklärung angekündigt.