close
RTI DeutschRTI App herunterladen
öffnen
:::

Studie zum Zusammenhang von Geburtenrate und Lebensqualität

  • 10-11-2014
  • Editor
Studie zum Zusammenhang von Geburtenrate und Lebensqualität
Geburtenrate und Lebensqualität

Taipeh – 10. November 2014. Der Rückgang von Neugeburten in Taiwan könne sich negativ auf die Lebensqualität des Landes auswirken. Dies geht aus einer neuen Studie des Wirtschaftsforschungszentrums der Academia Sinica hervor. Demnach sei Taiwans Geburtenrate von derzeit 1,26 Kindern pro Frau weit vom traditionellen Ideal von 2,1 Kindern pro Frau entfernt.

Die internationale Studie verglich Wirtschaftsinformationen verschiedener Altersgruppen mit Bevölkerungsstatistiken der Vereinten Nationen. Über die neue Berechnung einer optimalen Geburtenrate und Vergleiche mit der gegenwärtigen Situation sollten Rückschlüsse auf die zukünftige Wirtschaftsleistung gezogen werden können.

Die optimale Geburtenrate für Länder mit hohem Wirtschaftseinkommen liege demnach bei 2,1 Kindern pro Frau. Bei einer Geburtsrate von 1,85 könne man von einer Entlastung der Staatsfinanzen ausgehen. Und je nach Situation könne bei Geburtsraten von 2,15, 1,7 oder 1,43 ein hohes Konsumniveau beibehalten werden. Mit einem Durchschnitt von 1,26 Kindern pro Frau liege Taiwan derzeit jedoch deutlich unter jedem der genannten Werte.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Tung An-chi von der Academia Sinica sagte, dass Taiwans Regierung eine effiziente Bevölkerungspolitik brauche. Nur so könne es gelingen, auf die zukünftigen gesellschaftlichen Veränderungen zu reagieren.

Kommentare

Aktuell in dieser Rubrikmehr