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Justin Yifu Lin weiter auf Gesuchtenliste

  • 13-01-2014
  • Editor

Taipei – 13. Januar 2014 - Justin Yifu Lin, der frühere Vizepräsident der Weltbank, bleibt laut Entscheidung des Gerichts der Insel Kinmen weiter wegen Fahnenflucht auf der Gesuchtenliste.

Justin Yifu Lin überwand vor knapp 35 Jahren als Offizier der Armee schwimmend die 2000 m Distanz und lief nach Festlandchina über. Er studierte anschließend an der Beijing-Universität, später in Chicago und Yale Volkswirtschaft. Seit Ende der 80er Jahre war er Wirtschaftsexperte in Festlandchina und wurde 2008 von Weltbankpräsident Robert Zoellick zum Chefökonomen und Vizepräsidenten der Weltbank ernannt. Diesen Posten hielt er bis zum Jahr 2012.

Seit der Übertragung von Rechtsstreitigkeiten innerhalb der Armee während Friedenszeiten auf die Zivilgerichte, musste das Gericht in Kinmen den Fall neu beurteilen.

Die Entscheidung des Gerichtes wurde unterschiedlich bewertet. Einige Personen sahen die Verjährungsfrist als lange überschritten an und sprachen sich für ein Besuchsrecht des Gesuchten in Taiwan aus.

Das Gericht sah ihn aber laut des Verfassungsgesetzes weiter als flüchtig an, da er sich immer noch nicht gestellt hätte bzw. noch nicht den Nachweis erbracht habe, jene Organisation verlassen zu haben, zu der er übergelaufen sei.

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