Taipei – 28.3.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat am heutigen Freitag wiederholt die Erfolge im Zuge des Wirtschaftsabkommens mit Neuseeland herausgestellt. Im Rahmen einer Veranstaltung im Präsidentenpalast kam Ma zudem auf die taiwanisch-japanischen Beziehungen der vergangenen Jahre zu sprechen.
Wie Präsident Ma erklärte, sei nach Abschluss des Wirtschatsabkommens mit Neuseeland das bilaterale Handelsvolumen um 73 % angestiegen. Neuseelands Exporte nach Taiwan seien dabei um 37 % gewachsen, taiwanische Exporte nach Neuseeland gar um 120 %. Dies mache deutlich, so Ma weiter, dass sich der Abschluss des Abkommens sehr positiv auf Taiwans Entwicklung auswirke. Das Abkommen zwischen Taiwan und Neuseeland war im November 2013 vom Parlament ratifiziert worden.
Hinsichtlich der Beziehungen Taiwans zu Japan kam Ma zugleich auf den erfolgreichen Abschluss des Fischereiabkommens zu sprechen, das im Mai 2013 in Kraft getreten war. Nachdem es in den vergangenen 40 Jahren immer wieder zu Konflikten in den betreffenden Seegebieten gekommen sei, hätten sich schon die ehemaligen Präsidenten Lee Teng-hui und Chen Shui-bian vergeblich um eine Einigung in der Sache bemüht. Erst in seiner Amtszeit habe man nun konkrete Erfolge erzielen können.