Taipeh – 18. November 2014. Mit dem Temperaturabfall während der vergangenen Tage hofft das Seuchenkontrollzentrum (CDC) nun auch auf einen Rückgang neuer Dengue-Fieberfälle in Südtaiwan. Laut Angaben des Zentrums habe es in der vergangenen Woche 1350 neue Krankheitsfälle von Dengue-Fieber in Taiwan gegeben, zwei Personen starben. Beide wohnten im südlichen Kaohsiung.
Der Leiter des Seuchenkontrollzentrums Liu Ting-ping sagte, auch wenn Kaohsiung nach wie vor der Ort mit den meisten Fällen der Tropenkrankheit sei, habe die Anzahl der Erkrankten im Vergleich zum Vormonat nachgelassen. Dafür gebe es jedoch Anzeichen, dass die Situation in der Stadt Tainan ernster geworden sei. Dort habe es in der vergangenen Woche gleich 23 neue Fälle gegeben.
Die Dengue-Fieber-Epidemie in Kaohsiung erreichte in diesem Jahr ein besonders großes Ausmaß. Insgesamt wurden in der südlichen Metropole 11 000 der Krankheitsfälle verzeichnet. Um deren Verbreitung einzudämmen hat das örtliche Gesundheitsamt Meerwasser in die Kanäle der Stadt gepumpt. Damit sollen die Brutstätten der krankheitsübertragenden Stechmücken zerstört werden.